GANZGLASDUSCHEN
GESUNDES LEBEN – GESUNDES BAUEN

 

Neue Technologien bei Ganzglasduschen revolutionieren die Möglichkeiten, um konstruktive Hygiene bei Neubau- oder Umbauarbeiten im Badezimmer umzusetzen. Die Auswirkungen dieser neuen Planungs- und Konstruktionsmöglichkeiten im Bereich der Ganzglasduschen sind nicht nur optisch und architektonisch unübertrefflich, sondern werden einen wesentlichen Beitrag leisten, um den Reinigungsaufwand im Badezimmer zu minimieren. Gleichzeitig wird die Gesundheit, die Hygiene und das Wohlbefinden der Bewohner wesentlich verbessert.

Seit vielen Jahrzehnten ist bekannt, dass die hohen Wasserdampf- und Feuchtekonzentrationen im Badezimmer insbesondere im Bereich der Dusche eine hohe Herausforderung für alle angrenzenden Baustoffe darstellt. Nahezu systematisch kommt es in Abhängigkeit der Feuchtebelastung zu Schimmelbildung an Fliesen, Wänden, Fugen, Aluminiumrahmen-, Ausgleichsprofilen, Alublenden und Gummirahmendichtungen. Viele Konstruktionen sind so ausgelegt, dass Wasser in den Rahmen eindringen kann oder sich lange auf waagrechten Flächen absetzen kann und dort sichtbar, aber meist unsichtbar, Kulturlandschaften für Schimmel entstehen. Ebenso verhält es sich mit Fliesenfugen, die seit kurzem einer ganz enormen neuen Belastung ausgesetzt sind. Auf Grund moderner Bauweisen muss verpflichtend hinter den Fliesen eine Verbundabdichtung angebracht werden, die eine Dampfsperre darstellt. Dadurch kann Feuchtigkeit, die durch Fliesenfugen in die Wand eindringt und dort langsam abtrocknen könnte, an der Dampfsperrebene der Verbundabdichtung stehen, sodass es auch in diesem Bereich zu Schimmelbildung kommt. Die Fliesenindustrie hat bereits darauf reagiert und so werden die Fliesenformate immer größer, denn die Funktion der Fliesenglasur ist unübertrefflich. Noch besser wäre es, wenn die „Glasierung“ als Glasverkleidung die ganze Wandfläche großzügig abdichten würde. Die Schimmelbildungen in den zuvor angesprochenen Bereichen Duschrahmen und Fliesenfugen haben beträchtliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Jeder weiß, wenn man Schimmel sehen kann, dann hat man ihn auch bereits in der Luge. Schimmelsporen sättigen in hohem Maße die Luft und stellen eine enorme Gesundheitsgefahr für den menschlichen Organismus dar. Organisationen wie das Institut „sicher leben“, die WHO und viele Verbände warnen eindringlich, dass Schimmel im Wohnbereich das größte Gesundheitsrisiko im Haushalt darstellt. Schimmel ist nicht nur für Asthma und andere Atemwegserkrankungen, sondern auch für viele andere Beschwerden, wie z.B. das Sick-Building-Syndrom oder auch Allergien, verantwortlich. Bei immungeschwächten Organismen können sich die Schimmelsporen in der Lunge anhaften und dort sogar ein Schimmelwachstum verursachen.

Aus diesen Grund wird auch vielfach von Gerichten eine Mietkürzung von bis zu 25 % zugesprochen, sofern sich Schimmel in Mieteinheiten findet.

Diese konstruktiven Mankos im Bereich der Dusche wurden von Architekten, Bauingenieuren und der Bauindustrie erkannt und als nicht mehr zeitgemäß deklariert, denn es ist relativ einfach möglich diesen Sachverhalten wirksam zu begegnen. So wurde durch das Normungsinstitut ASi eine Norm verabschiedet, die konstruktive Vorgaben festlegt, damit das Bad der Zukunft deutlich gesünder und hygienischer ist und der Reinigungsaufwand enorm reduziert wird.

Durch Maßnahmen, wie z.B. Vermeidung von unnötigen Rahmenprofilen bei Glaswänden und Maßanfertigung, um dadurch Anschlussblenden zu vermeiden, wird viel erreicht. Glatte, reinigungsfreundliche Oberflächen ohne abstehende Verschraubungen, Rillen, Kanten, Ecken,… sind ein absolutes „Muss“. Darüber hinaus wurde die Glasverkleidung der Duschrückwand geregelt. Diese kann nun großzügig und großflächig eingesetzt werden. Hunderte Laufmeter Fliesenfugen, die bei Schimmelbefall weder praktikabel saniert noch ausgetauscht werden können, werden abgetauscht gegen wenige Laufmeter Silikonfugen. Auch der Sanitärsilikon hat in den letzten 2 Jahren enorm hohe technologische Fortschritte gemacht. Während früher Silikone mit Antifungizid ausgestattet waren, das mit der Zeit seine Wirkung verlor, wird heute Silikon zusätzlich mit Silber-Ionen durchsetzt, die Bakterien und Keime wirkungsvoll bekämpfen. Diese Silbertechnologie ist in Wirklichkeit nichts Neues, denn seit dem Mittelalter ist bekannt, dass z.B. Silbermünzen in Trinkgefäßen das Wasser bakteriell rein und hygienisch halten.

Diese neue Norm, ÖNORM B 3719 Ganzglasduschen, wurde von der Herstellergruppe UNIGLAS®, die in ganz Europa mit ca. 50 Standorten vertreten ist, sehr ernst genommen. Die konstruktiven Vorgaben der Baugesetzgebung werden gewissenhaft kommuniziert, deklariert und umgesetzt.

Ergänzend wurde mit UNIGLAS® CLEAN eine neue – easy to clean Glasoberfläche – entwickelt, die speziell auf die neuen Erfordernisse Rücksicht nimmt. Die hydrophile Wasserverteilung und -abweisung darf keinesfalls mit einer sehr kurzlebigen, nachträglichen, Heißwachsbeschichtung, die ähnlich wie beim Auto das Abperlen der Wassertropfen verursacht und unter klingenden Namen wie Nano, Lotuseffekt, etc. meist nur sehr kurzfristig einen Erfolg verspricht, verwechselt werden. Reinigungsfreundliche Beschlagsteile oder in die Glaswand integrierte Nischen, welchen die immer zu kleinen und in Wirklichkeit nicht reinigbaren Utensilienkörbe ablösen, runden das Gesamtpaket der Ganzglas Dusche ab.

„Wir sehen unsere Aktivitäten und unsere ständige Aufklärungsarbeit als verantwortungsvolle Pflicht, um neue Technologien, die einen wesentlichen Beitrag zu einer verbesserten Hygiene und dadurch auch zu einem verbesserten Wohlbefinden und Gesundheit der Benutzer beitragen, nicht nur als berufliche Herausforderung, sondern auch als verantwortungsvolle Pflicht gegenüber der Gesellschaft.“ So Thomas Fiedler, Technischer Leiter der UNIGLAS®-Gruppe.

Das bei der Umsetzung dieser Maßnahme als Ausführender das handwerkliche Können eines lokalen Anbieters wieder im Vordergrund steht und nicht die Schnellmontage eines asiatischen Fertigproduktes aus dem Regal gefördert wird, ist ein weiterer starker Vorteil von optimierten Maßanfertigungen.

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